DVJ Insights gewinnt globalen ESOMAR Award für Forschung mit NIVEA CONNECT, die Einsamkeit weltweit sichtbar macht

Hamburg, 9. September 2026 – DVJ Insights hat für NIVEA CONNECT den globalen ESOMAR Award in der Kategorie Best Social Impact Research gewonnen. Die Auszeichnung würdigt die gemeinsame Arbeit, Einsamkeit besser zu verstehen und Forschungsergebnisse in konkrete gesellschaftliche Maßnahmen zu überführen.
Im Mittelpunkt der preisgekrönten Arbeit steht der NIVEA CONNECT COMPASS, ein globales Forschungsprogramm mit mehr als 30.000 Menschen in 13 Ländern. Ziel der Studie war es, ein besseres Verständnis für eine der am weitesten verbreiteten und dennoch häufig unsichtbaren gesellschaftlichen Herausforderungen zu schaffen: Einsamkeit und soziale Isolation.
Die Ergebnisse bilden inzwischen die strategische Grundlage für NIVEA CONNECT, die langfristige globale soziale Mission von NIVEA, die darauf abzielt, die Stigmatisierung von Einsamkeit zu reduzieren und bedeutungsvolle zwischenmenschliche Verbindungen zu stärken. Bis Ende 2026 sollen Initiativen im Rahmen von NIVEA CONNECT in 40 Ländern weltweit aktiv sein.
Für NIVEA und DVJ Insights würdigt der ESOMAR Award nicht nur den Umfang und die innovative Methodik der Forschung, sondern vor allem das, was sie ermöglicht hat: den Schritt vom Verständnis eines komplexen gesellschaftlichen Problems hin zu mehr Bewusstsein und konkreten Maßnahmen auf der ganzen Welt.
Einsamkeit sichtbar machen
Einsamkeit und soziale Isolation werden zunehmend als große gesellschaftliche Herausforderungen erkannt, die auch das Wohlbefinden der Menschen beeinträchtigen. Dennoch bleibt Einsamkeit häufig unsichtbar. Vielen Menschen fällt es schwer, offen darüber zu sprechen, Unterstützung zu suchen oder Einsamkeit überhaupt bei sich selbst und anderen zu erkennen.
NIVEA ist davon überzeugt, dass sich in einer Welt voller Menschen niemand einsam fühlen sollte. Gemeinsam mit DVJ Insights entwickelte NIVEA daher den NIVEA CONNECT COMPASS, um nicht nur zu verstehen, wie verbreitet Einsamkeit ist, sondern auch, wie sie sich tatsächlich anfühlt und wie sich die Erfahrungen in verschiedenen Ländern und Kulturen unterscheiden.
Die Forschung zeigte, dass Einsamkeit geografische, altersbezogene und kulturelle Grenzen überschreitet, während die konkreten Erfahrungen gleichzeitig stark von lokalen Gegebenheiten geprägt sein können. Darüber hinaus identifizierte die Studie besonders gefährdete Gruppen, darunter jüngere Menschen, Personen mit intensiver Social-Media-Nutzung und Menschen in wirtschaftlich benachteiligten Lebenssituationen.
Wissenschaft mit persönlichen Geschichten verbinden
Um sowohl das Ausmaß als auch die emotionale Realität von Einsamkeit zu erfassen, kombinierte die Forschung wissenschaftlich validierte Ansätze, darunter die UCLA Loneliness Scale, mit dem KI-gestützten Mass Qual-Ansatz von DVJ.
Mehr als 30.000 Teilnehmende teilten ihre persönlichen Geschichten, Emotionen und Erfahrungen rund um Einsamkeit und soziale Verbundenheit. KI-gestütztes SmartProbing ermöglichte es, diese Erfahrungen tiefergehend zu untersuchen und internationale Vergleichbarkeit mit dem menschlichen und kulturellen Verständnis zu verbinden, das für ein derart sensibles Thema erforderlich ist.
Vor allem aber endete die Forschung nicht mit den Ergebnissen. Sie wurde zur Grundlage von NIVEA CONNECT und hat weltweit Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, Bildungsprogramme, Partnerschaften mit NGOs und lokale soziale Initiativen unterstützt.
Lucas Hulsebos, CEO und Inhaber von DVJ Insights, sagt:
„Diesen globalen ESOMAR Award gemeinsam mit NIVEA zu gewinnen, macht mich unglaublich stolz. Mehr als 30.000 Menschen haben uns sehr persönliche Geschichten über Einsamkeit anvertraut. Daraus entstand für uns die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass diese Geschichten etwas bewirken. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Forschung nicht beim Verständnis des Problems aufgehört hat. Sie wurde zur Grundlage für NIVEA CONNECT und für konkrete Maßnahmen auf der ganzen Welt. Einsamkeit ist auch für mich persönlich ein Thema, über das ich in unterschiedlichen Situationen bereits häufig gesprochen habe. Dazu beizutragen, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, macht mich ebenfalls sehr stolz.“



